VesselSOS macht dein Handy zum Live-GPS-Tracker fürs Boot. Die Leute an Land verfolgen Position, Kurs und Akku in einem ganz normalen Browser-Link – ohne App, ohne Konto. Das Tracking läuft nur während eines Törns, den du selbst startest, und dieselben Daten füllen den Notfall-Screen vor, falls der Tag kippt. Jetzt in der Beta für iOS; Plus mit dem Link ist während der Beta kostenlos – ein GPS-Tracker fürs Boot ohne Abo und ohne extra Hardware.
Tippe auf „Ich fahre raus“, wähle, wer dich sieht, und lege eine Rückkehrzeit fest. Das Tracking endet, wenn du auf „Ich bin an Land“ tippst – davor und danach läuft nichts.
Deine Live-Kontakte bekommen ihn per SMS – ein Tipp öffnet die Nachricht, dann Senden. Er öffnet sich im Browser – an Land wird nichts installiert und kein Konto angelegt.
Position, Fahrt, Kurs und Akkustand deines Handys live auf der Karte – statt auf eine ETA zu warten, die vielleicht nie kommt. Im Notfall wird die Seite rot, mit einem Button „112 anrufen“.
Der klassische Törnplan – Route und Rückkehrzeit, bei jemandem an Land hinterlegt – scheitert auf eine vorhersehbare Weise: Pläne ändern sich, das Papier nicht. Apps wie SafeTrx der Seenotretter haben das digitalisiert und lösen bei Überfälligkeit Alarm aus – eine gute Sache. Ein Live-Link ergänzt das: Deine Kontaktperson an Land sieht, wo du tatsächlich bist, nicht wo du sein wolltest – und bist du über deine Rückkehrzeit hinaus, fragt dich die App, ob alles okay ist. Der Link funktioniert nicht mehr, sobald du den Törn beendest. Bleibt der Punkt irgendwo stehen, wo er nicht sollte, merken sie es – und was du den Rettern sagst, steht eine Seite weiter.
Außerhalb eines Törns trackt die App dich überhaupt nicht. Während eines Törns meldet sie sich im Hintergrund – standardmäßig alle 30 Sekunden, nach unserer Schätzung rund 4 % Akku pro Stunde – und unter 20 % Akku geht sie von selbst auf alle 5 Minuten. Wer zusieht, sieht deinen Akkustand, damit ein leeres Handy nie wie ein treibendes Boot aussieht. Und dasselbe Prinzip gilt an Land: Diese Website setzt keine Tracking-Cookies, solange du sie nicht erlaubst.
Ein Tracking-Link ist kein Notrufsystem. Er zeigt deinen Leuten, wo du bist; die Seenotrettung alarmiert er nicht. In Lebensgefahr ist der richtige Anruf die 112 oder UKW-Kanal 16 – der Notfall-Screen der App macht diesen Anruf schnell, und auf See gehört trotzdem eine PLB oder EPIRB an Bord.
Nein. Der Link öffnet sich in jedem Browser, auf jedem Gerät, ohne Konto. Genau darum geht es – auch der am wenigsten technikaffine Mensch in deinem Leben kann zusehen.
Ja – stell im Profil deinen Bootstyp ein: Segelboot, Motorboot, SUP/Kajak oder Jetski. Name, Typ und Farbe kommen in den Gesprächsleitfaden, der Name auch in die Nachrichten, die du schickst.
Der Link zeigt deine letzte bekannte Position und dass das Signal weg ist. Positionen ohne Netz werden gespeichert und gesendet, sobald wieder Empfang da ist. Dein eigenes Handy behält den GPS-Fix komplett offline – der SOS-Screen hat also weiter deine Position und den MAYDAY-Text.